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Ein Gespräch über Kupferelektrolyse

1. Wozu dient die Elektrolyse eigentlich?

Denken Sie an das Kupfer in Ihrem Handy oder Laptop – es kommt nicht einfach so aus der Erde und ist sofort einsatzbereit. Nach dem Schmelzen bleiben raue, dunkle Kupferplatten übrig, die mit Verunreinigungen wie Gold, Silber und Blei angereichert sind.Die Elektrolyse ist der Prozess, der diese „unordentliche Mischung“ in „reines Wasser“ verwandelt.

Vereinfacht gesagt, reinigt es Rohkupfer und gibt alten Drähten und Schrott ein „zweites Leben“, indem es sie wieder in nutzbares Kupfer verwandelt. Ohne diesen Schritt würde ein Großteil der heutigen Technik wahrscheinlich gar nicht funktionieren.

2. Wie genau funktioniert diese „Kupferwäsche“?

Es ist einfacher, als es sich anhört – man stelle sich vor, Kupfer würde umziehen.

Sie haben einen großen Behälter, der mit einer Kupfersulfatlösung gefüllt ist, fast wie ein kleines Schwimmbecken. Hängen Sie eine schmutzige, dicke Kupferplatte (die Anode) an die eine Seite und ein helles, dünnes Blech aus reinem Kupfer (die Kathode) an die andere.

Beim Einschalten des Stroms löst sich die verschmutzte Platte allmählich in Kupferionen auf, die zur reinen Kupferplatte „gezogen“ werden, wo sie sich wieder zu festem Kupfer absetzen und sich Schicht für Schicht geordnet aufbauen.

Die Verunreinigungen bleiben zurück: Gold und Silber sinken als schwarzer Schlamm (Anodenschlamm) zu Boden und können separat gesammelt werden. Andere Verunreinigungen lösen sich entweder in der Flüssigkeit oder setzen sich ebenfalls am Boden ab. Nach dem Transport bleibt reines Kupfer übrig.

3. Warum all diese Mühe?

Hauptsächlich aus drei Gründen:Reinheit, Profit und der Planet. Reinheit:Elektrolytisches Kupfer kann einen Reinheitsgrad von über 99,99 % erreichen. Bei der Herstellung von Chips oder Präzisionsinstrumenten kann selbst eine winzige Verunreinigung alles ruinieren.Profitieren:Der Anodenschlamm enthält rückgewinnbares Gold und Silber – im Grunde wie das Finden eines „vergrabenen Schatzes“.Planet:In Kombination mit modernen Abwasseraufbereitungsanlagen kann der gesamte Prozess sauber und umweltgerecht gestaltet werden. Für Recyclingunternehmen ist dies die kostengünstigste Methode, Kupferschrott in etwas so Wertvolles wie Gold zu verwandeln.

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4. Der Schlüssel zur Elektrolyse – ein konstanter Strom

Der wahre Held hier ist nicht der Panzer – es ist derStrom.

Wenn der Strom schwankt, wird die Kupferbeschichtung uneben und narbig, sieht aus, als wäre sie angeknabbert worden, und verschwendet Material und Energie. Daher muss der Strom so konstant wie eine Gerade sein.

In der Fabrik fällt diese Aufgabe dem/der … zu.GleichrichterschrankEs kann Zehntausende Ampere verarbeiten, verfügt über ein Gehäuse, das säurebeständig ist, und ein internes System, das die Temperatur intelligent reguliert und Überhitzung verhindert. Fällt dieses Gerät aus, steht die gesamte Produktionslinie still.

5. Wo wird das verwendet?

So ziemlich überall:

  • Große Schmelzhütten: Die Umwandlung von abgebautem Kupfer in hochreines Kupfer.
  • Elektronikschrott-Recyclingunternehmen: Rückgewinnung von Kupfer aus alten Computer-Motherboards.
  • Kupferfolienwerke: Herstellung der dünnen Folie, die in Smartphone-Leiterplatten verwendet wird.
  • Anlagen zur Metallrückgewinnung aller Art: Kupfergewinnung aus Industrieabfällen.

Kurz gesagt: Wenn Kupfer gereinigt werden soll – egal ob frisch aus der Mine oder aus Altmetall recycelt –, ist Elektrolyse praktisch unumgänglich. Sie ist der unbesungene Held der modernen Industrie und macht die Idee der Kreislaufwirtschaft zu mehr als nur leeren Worten.

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Veröffentlichungsdatum: 09.01.2026